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PADUA, Paul Mathias

by admin last modified 2006-11-02 06:07 PM

Duits schilder (1903-1981)

* 15.11.1903 Salzburg – †  22-8-1981, Rottach-Egern Tegernsee

 

Paul Mathias Padua wuchs in ärmlichen Verhältnissen bei seinen Großeltern im nieder-bayrischen Geiselhöring und Straubing auf. Später zog es Padua nach Murnau und München. Padua brach seine akademische Ausbildung frühzeitig ab und konzentrierte sich auf seine Malerei. Paduas Frühwerk ist im Wesentlichen durch die Arbeiten des Malers Wilhelm Leibl beeinflusst, sein späteres Werk wurde zunehmend durch die Neue Sachlichkeit geprägt. 1922 wurde Padua Mitglied in der Münchner Künstlervereinigung. In den Folgejahren wurden Paduas Bilder regelmäßig Gegenstand regionaler Ausstellungen, für seine künstlerischen Fertigkeiten wurde er u.a. 1928 mit dem Georg-Schicht-Preis und 1930 mit dem Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet. In den 1930er Jahren nahm Paduas Bekanntheit zu, so dass er auf zahlreichen Reisen auch außerhalb der Münchner Region und im europäischen Ausland ausstellte. Paduas Karriere als junger, der traditionellen Kunst zugewandter Künstler war eher ungewöhnlich, da er keine kunstakademische Ausbildung genossen hatte. Dennoch wurde Padua im Dritten Reich als Künstler anerkannt, und ab 1938 konnte man seine Bilder regelmäßig in der "Großen Deutschen Kunstausstellung" in München sehen. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde Padua in eine sog.

„Propagandakompanie" als Kriegskünstler eingezogen, aufgrund einer Verwundung allerdings frühzeitig zurück nach Deutschland geschickt. Padua malte bis 1943 einige der bekanntesten Bilder der deutschen NS-Propagandakunst, etwa "Der Führer spricht", in dem Adolf Hitler als Inbegriff der nationalsozialistischen Religionsauffassung propagiert wird, oder "Der 10. Mai 1940", das den Beginn des Westfeldzuges heroisiert.

Ab 1943 verdichteten sich die Diskussionen um eine Affinität Paduas zur Moderne, woraufhin dieser nach St. Wolfgang in Österreich zog. Nach dem Krieg wurde Paduas Farbpalette intensiver und umfangreicher. 1951 kehrte Padua nach Deutschland zurück, was ihn jedoch nicht von regelmäßigen Reisen abhielt. Im Tegernseer Tal eröffnete Padua seine eigene "Galerie am See".

  

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 Werken:

 

 

Benito Mussolini

  

Gerhard Hauptmann

 

Dame mit Abendkleid

olie op canvas 57 x 58 cm

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